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Kampf um jeden Auszubildenden! - Kolumne Steffen Sinzinger

200011

Wie soll der Ausbilder eigentlich in diesen Tagen die Ausbildung noch gewährleisten? Das ist kaum bis überhaupt nicht möglich. Die Betriebe, welche noch geöffnet haben, laufen per se mit Minimalbesetzung. Darunter befindet sich der Auszubildende, wenn er denn noch nicht gekündigt worden ist. Denn viele Betriebe haben sich von allen Mitarbeitern getrennt, bei denen das möglich ist. Das hat vermutlich eine nicht gerade geringe Zahl an Berufseinsteigern getroffen, die ihre Lehre gerade erst begonnen haben. Lehrlinge, welche ihren Arbeitsplatz noch behalten durften, trifft es nicht zwingend besser. Denn die verbleibenden Arbeiten haben vermutlich nicht viel mitdem Ausbildungsrahmenplan zu tun. Denn große Veranstaltungen sind passé, Menüs oder gar an einen À-la-Ca rte-Betrieb ist derzeit nicht zu denken. Viel mehr steht das kleine Frühstück für die Handvoll Geschäftsreisenden im Hotel an. Glück hat, wer in seinem Betrieb einen funktionierenden Lieferdienstvorfinden kann. Darum fehlen in der Konsequenz all die benötigten Fertigkeiten, welche man sich beim Verarbeiten der unterschiedlichen Rohstoffe und Lebensmittel hätte aneignen können. So bleibt dem Kochlehrling nur der Blick ins Buch, denn aus Kostengründen ist an eine Bestellungvon ganzen Fleischteilen nur zu Ausbildungszwecken nicht zu denken. ...ff