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Karriereplanung: Mentoren weisen den Weg - Tobias Jochim, Küchendirektor, Hotel Bachmair Weissach, Rottach-Egern am Tegernsee

200011

Ein Auslandsaufenthalt ist für junge Köchinnen und Köche nach wie vor eine phantastische persönliche Erfahrung, um ihre Sozialkompetenz und Menschenkenntnis zu verbessern. Ich selbst bin beispielsweise mit 18 Jahren in die Schweiz gegangen und habe von dieser Zeit enorm profitiert. Für unersetzlich halte ich dagegen unterschiedliche berufliche Stationen während der Lehr- und Wanderjahre, um für sich herauszufinden, wo die individuellen Stärken liegen und in welche Richtung man sich später orientieren möchte. Wer hier klarer sieht, kann seine nächsten Karriereschritte gezielter planen. Mein Tipp: In den ersten Jahren sollte man nicht unbedingt aufs Geld schauen, sondern vor allem in Top-Häusern Erfahrungen sammeln und Wissen aufsaugen. Wer in die Hotellerie möchte, muss sich irgendwann zwischen Privat- und Konzernhotellerie entscheiden. In der Konzernhotellerie lernt man die jeweiligen Strukturen kennen, die notwendig sind, um schnell und unkompliziert weltweit innerhalb einer Hotelkette arbeiten zu können und Karriere zu machen. Auf diese Weise kann man sehr einfach fremde Länder sehen. … Eine Führungskraft muss rechnen und mit Zahlen umgehen können. Ansatzweise lernt man das in der Berufsschule, doch das reicht mit Sicherheit nicht aus. Ich rate jungen Köchen dazu, ihren Arbeitgeber zu fragen, ob sie beispielsweise für einen Monat in die Buchhaltung hineinschnuppern können. Vieles lernt man im Tagesgeschäft von seinen Vorgesetzten. Für andere wichtige Skills wie zum Beispiel Rhetorik, Präsentationen oder Mitarbeiterführung gibt es vielfältige Schulungsangebote, deren Kosten für jeden finanzierbar sind. …ff