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Kette versus Private? / Marktbewegung in der Ferienhotellerie; Stephanie Zarges-Vogel

200009

In der deutschen Ferienhotellerie kam es bis dato stark auf die Emotionalisierung von Produkt und Dienstleistung an. Weiche Faktoren wie Individualität, Persönlichkeit und ausgeprägte Gastgeberqualitäten sowie das Thema Erlebnis-Inszenierung waren und sind wesentliche Verkaufsargumente. Da diese Attribute in einem standardisierten „System" schwer nachahmbar sind, konnte die Kettenhotellerie in ländlichen Märkten nur bedingt Fuß fassen. Zudem war die Ferienhotellerie für institutionelle Investoren auf Grund zahlreicher Unsicherheitsfaktoren über viele Jahre nicht interessant. ... In jedem Fall sind Privathoteliers gefordert, ihre Gäste und Mitarbeiter mit starken Alleinstellungsmerkmalen zu halten und langfristig zu binden. Die strategischen und operativen Anforderungen sind dabei so komplex wie noch nie. Neben regelmäßigen Innovationen und Investitionen sind die Schärfung der Positionierung und ein auf die Nachfrage flexibel angepasstes Pricing wichtig. Das Employer-Branding bzw. die Attraktivität als Arbeitgeber, aber auch der Ausbau der Digitalpräsenz, gewinnen an Bedeutung. ... ff