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Kita- & Schulverpflegung: DGE-Studie - Wie vier Cent mehr die Gemüter erhitzen

200009

Braucht es wirklich nur vier Cent mehr, damit ein Schulessen den Standard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erfüllen kann? Folgt man der im November 2018 vorgelegten Studie zu den Kosten- und Preisstrukturen in der Schulverpflegung (KuPS), dann ist das so. Die Studie wurde von der DGE im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erstellt > Die Annahme der KuPS-Studie basiert auf dem Kochen vor Ort (Mischküche) in einer Grundschule und durchschnittlich 200 ausgegebenen Essen. Dann stehen 5,36 Euro für ein herkömmliches Essen den 5,40 Euro für eine Mittagsmahlzeit nach DGE-Standard gegenüber. Die KuPS stellt heraus, dass die vier Cent über eine bessere Prozess-Effizienz häufig einfach eingespart werden könnten. Durch strukturelle Anpassungen wie Prozessverbesserungen oder höhere Essenszahlen lasse sich die Kosteneffizienz steigern, heißt es. … An der Vier-Cent-Aussage in der KuPS-Studie erhitzen sich allerdings die Gemüter innerhalb der Catering-Branche. Kritisiert wird die Behauptung, dass sich die Caterer angeblich nur besser organisieren und ein attraktiveres Angebot auftischen müssten, um den DGE-Standard umsetzen zu können. Aus Sicht der Autoren der KuPS-Studie und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bräuchten die Abgabepreise nichtverändert zu werden. Doch viele Caterer halten diese Preise schon jetzt nicht mehr für kostendeckend. Das wurde zum Beispiel während des 13. Profitreffens Schulverpflegung erneut deutlich. Betont wird von dieser Seite unter anderem: In die Modellrechnungen seien darüber hinaus der höhere Mindestlohn, die steigenden Lebensmittelpreise und die explodierenden Spritkosten nicht eingeflossen. ...ff