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Klima im Wandel: Gunnar Reese, Fischzucht Reese, Sarlhusen

200013

Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, doch es hat nicht viel gefehlt, und es wäre zu einer Katastrophe gekommen. Nach dem späten und extrem harten Winter mit seinen bereits negativen Auswirkungen auf das Wachstum unserer Forellen und Karpfen hätten wir dieses heiße Wetter nicht auch noch gebraucht. Wassertechnisch sind wir aufgrund unserer Zuflüsse mit Frischwasser gerade noch so zurechtgekommen, doch bei vielen meiner Kollegen sind die flacheren Teiche in diesem Jahr trockengefallen. … Wenn die Sauerstoffwerte zu schlecht sind, müssen wir die Fütterung einstellen, was in diesem Jahr über sechs bis acht Wochen der Fall war. Rechnet man den Winter mit ein, dann liegt der Wachstumsverlust beispielsweise bei Forellen in diesem Jahr bei zweieinhalb Monaten. Weil wir nicht füttern konnten, werden die Erträge im Herbst und Winter nur durchschnittlich sein. Unsere wirtschaftlichen Einbußen können wir nicht durch höhere Preise auffangen, da viele Kunden erfahrungsgemäß sofort nach Alternativen aus dem TK-Bereich suchen, wenn unser Kilopreis um einen Euro steigt. Kunden müssen damit rechnen, dass einige unserer Produkte aus der Teichwirtschaft im kommenden Herbst/Winter nur bedingt verfügbar sein werden. ...ff