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Kochhut, Kopftuch oder was?

200010

Hygiene - Unsere Serie widmet sich diesmal dem umstrittenen Thema Kopfbedeckung in der Küche. Was für die einen Ehrensache ist, ist für andere lästig > Bequem sind sie meist nicht, die Hüte oder Mützen, die von Köchen traditionell getragen werden. Deshalb weichen viele auf Kopftuch oder Basecap aus. Hauptsache, es wird überhaupt eine Kopfbedeckung getragen, damit Haaren und Schweißperlen der Weg ins Essen versperrt ist. Eine gesetzliche Vorschrift gibt es aber nicht (siehe Beitrag links). Deshalb hat sich die AHGZ mal bei einigen Betrieben umgehört, wie sie mit dem Thema umgehen. In der Hotelgastronomie der Azure Group am Alexanderplatz und im dazugehörigem Restaurant La maison de l’entrecôte macht Küchenchef Hendrik Pieper keine Vorgaben für eine Kopfbedeckung. „Unsere Mitarbeiter müssen lediglich lange Haare zu einem Zopf binden, aber ein Kopftuch oder ähnliches ist nicht Pflicht“, sagt Gabriele Maessen, Regional Director der Azure Hotels. … Eine kurze und ehrliche Antwort kommt von Florian Conzen, dem Miteigentümer und Küchenchef der Brasserie Stadthaus in Düsseldorf: „Ich persönlich halte nicht viel von Kopfbedeckungen. Voraussetzung sind natürlich eine gewisse Hygiene und ein Kurzhaarschnitt. Für mich war es früher immer eine Tortur. Wenn man viele Stunden hart arbeitet und dabei unter der Mütze die ganze Zeit den Schweiß auf der Stirn spürt.“ ...ff