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Kolumne: Kulturpflanzen bewahren - Coffee Consulate Mannheim

200009

Die Menschen können derzeit gut verstehen, warum es wichtig ist, Kulturpflanzen zu erhalten. Die Corona-Pandemie zeigt, wie anfällig uns die Globalisierung macht. Normalerweise fokussiert sich die Wissenschaft auf den Erhalt von Wildpflanzen. Aber das löst unser Problem nicht, sollte durch eine Naturkatastrophe Weizen aussterben, sozusagen Einstein als Pflanze. Im Eisschrank haben wir zwar Einsteins Eltern konserviert, die Wildpflanzen. Aber: Die Chance, den Kulturweizen mit heutigen Erträgen zu bekommen, liegt bei null. Bei der Züchtung kommen - trotzgleicher Eltern - nicht nur Einsteins raus. Wir müssen stärker an uns denken, wir brauchen Nahrungsmittel. Für einen Neustart beim Züchten, ausgehend von den Wildpflanzen, bleibt vermutlich keine Zeit. Schauen wir auf die Kaffeepflanzen, werden drei der 250 Arten wirtschaftlich genutzt: 45 Prozent aller Kaffeepflanzen sind Canephora (häufig als Robusta bezeichnet) und 55 Prozent Arabica. Liberica, die am dritthäufigsten verbreitete Pflanze, umfasst weltweit nur noch weniger als 1 Prozent der Kaffeesträucher. ...ff