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Kolumne: Solidarität in der Krise

200013

Wir alle erleben eine nie dagewesene Krise. Und es ist noch nicht lange her, da wurde Solidarität als ethische Haltung gepriesen, die die Gesellschaft auch in schweren Zeiten zusammenhalten und Probleme überwinden lässt. So weit, so gut, so richtig. Nun aber scheint sich diese Haltung in Luft aufzulösen und raten Sie mal, wer da auf der Strecke bleiben könnte? Am 14. August 2020 war in der Online-Ausgabe der FAZ ein Kommentar von Gerald Braunberger mit der Überschrift „Weg mit dem Schutzschirm" zu lesen. Die Headline löst er gleich mir den ersten Zeilen auf: „So bedauerlich, ja vielleicht sogar traumatisch dies für die Betroffenen sein mag: Wirtschaftliches Scheitern gehört zu einer Marktwirtschaft." Das ist genau der Moment, wo es den Finger zu heben gilt. Es soll Braunberger nicht unterstellt werden, er habe es gezielt auf die Branche der Hotels und Gaststätten abgesehen. Aber das wird es sein, was dabei herauskommen kann, wenn die Finger jetzt nicht hochgehen, und zwar alle. Denn es ist etwas vollkommen anderes, wenn ein Unternehmen an den allgemeinen Risiken einer Marktwirtschaft scheitert, denn die sind für alle gleich und jeder trägt für sein Handeln in diesem Umfeld die Verantwortung. Das gilt auch für Kriege, Naturkatastrophen und persönliche Schicksale - an dieser Lotterie des Lebens nehmen wir alle teil. Covid-19 hat uns die „Corona Verordnung (VO) Beherbergungsverbot" und angeordnete Betriebsschließungen gebracht. ...ff