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Leben im Dienst des Löwen / Wiggerl Hagn, Löwenbräuzelt

200013

In diesem Jahr arbeitet Wiggerl Hagn auf seiner 64. Wiesn im Löwenbräuzelt. Mit 79 Jahren ist er der dienstälteste Wiesnwirt. Ein Gespräch mit Tochter Stephanie Spendler über Anekdoten, Zusammenhalt und das „schlechte Image“ des Wiesnwirtes > Bei den anderen Wiesn-Wirte-Familien heißt es nach und nach, dass die Wirte das Geschäft ihren Kindern übergeben. Wie sieht das bei Ihnen aus? Es gibt ja auch noch zwei Söhne. Wiggerl Hagn: Das Gute bei uns ist: Es gibt keinen Neid und keine Eifersucht, sondern wir machen das einfach miteinander. Stephanie Spendler: Meine Söhne - 23 und 25 Jahre alt - sind noch in der Ausbildung, aber zur Wiesn sind sie da und helfen natürlich, wie auch meine Mama und mein Mann. … Das Image des Wiesnwirtes ist nicht das Beste - verdienen Sie tatsächlich bei jeder Wiesn soviel wie ein Haus kosten würde? Wiggerl Hagn: Man sagt immer: Der Wiesn-Wirt ist eine anonyme Person, die nur Geld scheffelt. Aber das Geld, das ich 2012 in den Kauf der Hirschau gesteckt habe, das kommt nicht vom Oktoberfest. Was niemand sieht: wir Wirte tun auch viel Gutes, z. B. mit der Münchner Wiesn- Stiftung, aus der wir 40.000 € jedes Jahr an bedürftige Münchner ausschütten. Wir verköstigen 8.000 Bedürftige auf der Wiesn, wir spenden an die Münchner Tafel und haben die Ausgestaltung des U-Bahnhofes an der Theresienhöhe mitfinanziert. ...ff