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Lockdown light: Die Würfel sind gefallen

200013

Seit 2. November sind Gastronomiebetriebe in ganz Deutschland wieder geschlossen. Vorerst bis Ende des Monats. Ob es dabei bleibt, ist fraglich. Zumindest werden im Rahmen der Novemberhilfe die betroffenen Unternehmen mit bis zu 75 Prozent ihres Vorjahresumsatzes im November für die Umsatzausfälle wegen Schließung entschädigt. Ob das Geld reicht, um über den Winter 2020121 zu kommen? Experten halten weitere Lockdowns für wahrscheinlich > Die gute Nachricht zuerst: Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben Wort gehalten und die so genannten Novemberhilfen auf den Weg gebracht. Alle gastronomischen Betriebe und Unternehmen (auch öffentliche), die wie Selbstständige, Vereine, Theater und andere Freizeit-Einrichtungen vom aktuellen Lockdown light, also den temporären Schließungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, betroffen sind, erhalten außerordentliche Wirtschaftshilfe in Form einer einmaligen Kostenpauschale. Die Zuschüsse pro Woche der Schließung betragen 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019. Es sind Beihilfen bis zu einer Million Euro vorgesehen. Für junge Unternehmen gelten die Umsätze im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung als Maßstab. Für Restaurants ist die Erstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 mit vollem Mehrwertsteuersatz begrenzt. Dabei werden Umsätze aus dem Außer-Haus-Verkauf mit reduziertem Mehrwertsteuersatz herausgerechnet. Im Gegenzug sind die Einnahmen aus dem Außer-Haus-Geschäft während der Schließung von der Umsatzanrechnung ausgenommen. … Laut Präsident Guido Zöllick hat der DEHOGA Bundesverband dringend notwendige Präzisierungen und die Beantwortung zahlreicher wichtiger Praxisfragen beim Bundesministerium der Finanzen und beim Bundesministerium für Wirtschaft angefordert. „Jetzt ist es wichtig, dass die Details schnellstmöglich geklärt werden, damit die Novemberhilfen noch im November bei den Betrieben ankommen, von denen viele mit dem Rücken zur Wand stehen", betont Zöllick Jedem dritten Betrieb droht laut DEHOGA ohne ausreichende Hilfe das Aus. ...ff