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Margensteuer: HRS bietet Lösung an

200010

Kurz vor dem Jahreswechsel wurde ein Gesetz verabschiedet, das die Geschäftsreise- und Mice-Branche betrifft: Wie bei Privatpersonen werden nun auch für Unternehmen Reiseleistungen eines Veranstalters mit der Margensteuer (Umsatzsteuer nur auf Nettogewinn des Veranstalters) belegt. Konkret: Reisebüros oder Hotelbuchungsplattformen sind durch die neue Rechtslage nicht mehr berechtigt, die Vorsteuer der vom Hotel eingekauften Leistung geltend zu machen, und müssen diese ihren Kunden voll belasten (ohne die ursprüngliche Steuer des Hotels gesondert auszuweisen). „Dadurch droht bei B2B-Geschäften eine Teuerung von 7 Prozent für Übernachtungen und von 19 Prozent fürs Frühstück“, sagt Nicole Mantow vom Buchungsportal HRS. Die Hotellerie sei insofern betroffen, als die Firmenkunden einem höheren Kostendruck ausgesetzt sind, was sich auf die Ratenverhandlungen mit den Hotels auswirkt. Durch einen Kniff kann HRS nun eine Lösung anbieten: Über eine Bafin- Lizenz tritt eine HRS-Tochter als Finanzdienstleister auf. Das Prozedere: Das Hotel stellt die Rechnung auf den Namen des Firmenkunden aus, sendet diese aber nach Belastung der von HRS zur Verfügung gestellten Kreditkarte per E-Mail an HRS. ...ff