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Marktanalyse Ferienhotellerie: Stefanie Salwender, Director Consulting, Alexandra Wendler, Research Analyst der Treugast - Ausblick - Pipeline

200013

Mit Blick auf die langfristige Planungssicherheit sind somit nicht nur die Nachfrageprognosen, sondern auch die Zahl der anstehenden Hotelentwicklungen von erheblicher Relevanz. Angesichts der bereits laufenden Hotelplanungen wird es in den Städten weiterhin zu einer deutlichen Wettbewerbsintensivierung kommen, während die Hotelentwicklungen in den betrachteten Feriendestinationen überschaubar sind. Gemäß Erhebungen von TREUGAST sind in den Big-7-Städten in den kommenden drei bis vier Jahren 257 Hotelprojekte mit rund 49.000 Zimmern in Planung (Angebotswachstum an Betten von 39 % gegenüber 2019). In den Feriendestinationen sind nach aktuellem Kenntnisstand hingegen lediglich 21 Objekte mit rund 2.400 Zimmern projektiert (Angebotswachstum an Betten von 8 % gegenüber 2019). Wenngleich Prognosen zum aktuellen Zeitpunkt von erheblichen Unsicherheiten behaftet sind, verdeutlicht eine modellhafte Betrachtung der Ferien- und Stadtdestinationen, dass diverse Akteure zukünftig vor erheblichen Herausforderungen stehen werden. Ausgehend von einem Basisszenario, wurde die Übernachtungsentwicklung der Destinationen anhand der durchschnittlichen jährlichen Zuwachsraten der vergangenen 10 Jahre fortgeschrieben. Stellt man diese Prognose den projektierten Angebotszuwächsen gegenüber (Bruttowachstum ohne Berücksichtigung möglicher Hotelschließungen), so ist in der Stadthotellerie mit teils deutlichen Verdrängungseffekten zu rechnen, die sich in den Jahren 2020/2021 in einem erheblichen Auslastungsrückgang widerspiegeln werden. ...ff