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Marktanalyse Ferienhotellerie: Stefanie Salwender, Director Consulting, Alexandra Wendler, Research Analyst der Treugast - Marktentwicklung - Stadt vs. Land

200013

Der deutsche Beherbergungsmarkt kannte in den vergangenen 10 Jahren nur eine Richtung - bei allen Parametern standen die Zeichen klar auf Wachstum. So wurde 2019 erneut ein Rekord von rund 495,6 Mio. Übernachtungen verzeichnet. Mit einem Anstieg um 3,7 % gegenüber 2018 wurde dabei auch das durchschnittliche Wachstum der vergangenen 10 Jahre von 3,0 % abermals übertroffen. Das stabile wirtschaftliche Umfeld wirkte dabei sowohl auf den Geschäftsreisesektor als auch das freizeittouristische Segment Nachfrage steigernd. So trugen die Urlaubsreisen, die sich gemäß Forschungsgemeinschaft Urlaub & Reisen im Jahr 2019 auf 70,8 Mio. summierten (2018: 70,1 Mio.), mit einem Anteil der Inlandsreisen von 26 %, zur positiven Entwicklung des Gesamtmarktes bei. Wenngleich vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) noch keine Zahlen für 2019 veröffentlicht wurden, so lassen die in den vergangenen Jahren verzeichneten Zuwächse (2018: 54,3 Mio. Übernachtungen im Rahmen von Geschäftsreisen im Inland; +0,7 % gegenüber 2017) sowie die insgesamt günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf ein weiterhin stabiles bis leicht steigendes Niveau schließen. … Während der Corona-Lockdown alle Betriebe der Branche nahezu gleichermaßen traf, so verdeutlichen vorangegangene Krisen dennoch einige signifikante Unterschiede mit Blick auf die Auswirkungen in der Stadt- und Ferienhotellerie. Diese lassen somit auch Rückschlüsse im Hinblick auf den Weg aus der Krise zu. … Während die Stadthotellerie die Nachfrage stark aus dem MICE- und Businessreisegeschäft generiert, baut die Ferienhotellerie auf die landschaftlichen Gegebenheiten der Region auf. Für Geschäftsreise-Destinationen können demnach Abwanderungen von Leitmessen oder von Großunternehmen zu erheblichen Geschäftseinbußen führen, während das Risiko eines kurzfristigen Wegbruches der Nachfragegeneratoren in Ferienregionen deutlich geringer ist (z.B. Naturkatastrophen). ...ff