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Marktdaten: Harter Jahresauftakt

200013

Der erste Monat des laufenden Jahres stand im Zeichen des Lockdowns. Der Vergleich mit den starken Zahlen vor einem Jahr tut weh > Vor einem Jahr sah die Welt für die Hoteliers in Deutschland noch ganz anders aus: Corona schien damals in erster Linie ein Problem in Asien zu sein, das womöglich die Zahl der chinesischen Gäste hierzulande reduzieren würde. Und die Kennzahlen der Hotellerie für den Januar 2020 sahen gut aus: Von den sechs wichtigsten deutschen Hotelstandorten meldeten vier einen durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von mehr als 100 Euro. Spitzenreiter war Düsseldorf mit stolzen 113,70 Euro, gefolgt von Frankfurt am Main (110,60 Euro), München (106,50 Euro) und Köln/Bonn (103,70 Euro). Die Belegung durchstieß in Düsseldorf die Marke von 70 Prozent. Selbst das Schlusslicht Hamburg, wo im Januar definitiv nicht Hauptsaison ist, brachte es noch auf 59,1 Prozent Auslastung. Dementsprechend konnte sich auch der RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) in den Metropolen sehen lassen: Düsseldorf erreichte 80 Euro, gefolgt von Frankfurt mit 70,30 Euro. ... Und wie sehen die Kennzahlen im Januar für ganz Deutschland aus, über alle Standorte und Kategorien hinweg? Auch aus dieser Perspektive fallen die Daten verheerend aus. Die Belegung betrug gerade einmal 8,3 Prozent, was im Vergleich zum Januar 2020 einem Einbruch um fast 86 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis schrumpfte um mehr als ein Viertel (-28,4%) auf nur noch 67,10 Euro. Daraus resultierte e in einstelliger RevPar von lediglich 5,60 Euro - ein Minus von fast 90 Prozent gegenüber dem Januar 2020. ... ff