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Maßnahmen in der Coronakrise: Verkeimung der Leitungen verhindern

200009

Keime in den Wasserleitungen werden durch regelmäßiges Spülen verhindert. Muss ein Betrieb vorübergehend schließen, ist der Wasseraustausch nicht mehr gewährleistet. Je nach Dauer sind unterschiedliche Maßnahmen wichtig. > Seit März sind viele Hotelbetriebe gezwungen vorübergehend zu schließen - nicht wissend, wann sie wieder öffnen können. Damit es kein böses Erwachen gibt, wenn der Betrieb wieder aufgenommen werden kann, sollten Hoteliers die Betriebsstilllegung gut vorbereiten. Das gilt vor allem für die Trinkwasserinstallationen. Durch die Betriebsunterbrechungen gibt es keinen notwendigen regelmäßigen Austausch in den Wasserleitungen mehr, woraufhin es zu Stagnationen kommen kann, heißt es vom Deutschen Verein der qualifizierten Sachverständigen für Trinkwasserhygiene eV. (DVQST). Auch wenn sich keine Gäste, Besucher oder andere Nutzer im Gebäude aufhalten, die Restaurantküche kalt bleibt oder im Betrieb kein oder nur wenig Wasser fließt, muss eine bestimmungsgemäße Nutzung simuliert werden. Das gelingt, indem die Entnahmestellen spätestens alle 72 Stunden mindestens bis Erreichen der Temperaturkonstanz genutzt beziehungsweise gespült werden, damit das Trinkwasser in den Leitungen ausgetauscht wird. … Bestimmungsgemäße Nutzung simulieren > Bei Betriebsunterbrechungen von mehr als drei Tagen seien vorbeugende und nachsorgende Maßnahmen zu organisieren, um einen technisch und hygienisch einwandfreien Zustand der Trinkwasserinstallation sicherzustellen, heißt es vom DVQST. … Bei Wiederinbetriebnahme nach spätestens sieben Tagen genügt es, das Wasser mindestens fünf Minuten fließen zu lassen. Wichtig ist hierbei, mehrere Entnahmestellen gleichzeitig zu öffnen, damit die Verteilleitungen ausreichend stark durchströmt werden. Die Kalt- und die Warmwasserleitung werden getrennt durchgespült. ...ff