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Neuer Lockdown und Angst vor Insolvenz: Blankes Entsetzen

200013

Lockdown Nummer 2 für die Hotellerie löst in der Branche blankes Entsetzen aus und lässt die zuvor in Serie gekippten Beherbergungsverbote in Vergessenheit geraten. Zusehends wird das Gastgewerbe zur Zielscheibe einer Corona-Politik, die mittlerweile weder angemessen noch sinnvoll erscheint. Auch außerhalb der Branche stehen immer mehr Menschen der zunächst akzeptierten Krisenpolitik der Bundesregierung kritisch gegenüber > AIs die Bundesregierung das Land Ende März dieses Jahres in den Lockdown schickte, konnte sie sich breiter Akzeptanz sicher sein. Zu bedrohlich war die Kulisse, zu unabsehbar schienen die Konsequenz einer weiteren Ausbreitung der Pandemie, die das Leben der Menschen seither weltweit im Griff hat. Inzwischen haben die gemeldeten Infektionszahlen das Niveau aus dem Frühjahr weit übertroffen. Aber die Kritik an der Corona-Politik der Regierung wächst - vor allem nach dem als „Lockdown light" verkauften Herunterfahren des sozialen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland. Von einem leichten Lockdown kann für die Hotellerie allerdings nicht die Rede sein. Das Untersagen privater Reisen für zunächst fast den gesamten November 2020 bedeutet für die ohnehin gebeutelte Branche ein erneutes Quasi-Berufsverbot, weil die neben Freizeitreisenden zur Klientel gehörenden Business Traveller von Hotelübernachtungen derzeit weitestgehend Abstand nehmen. ... Entsetzen auch bei der Gewerkschaft: „Zehntausende Arbeitsplätze gehen verloren", warnt der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler angesichts der massiven Einschränkungen für das Gastgewerbe. Selbstverständlich erfordere das Pandemiegeschehen eine Reduzierung von Kontakten. Das Gastgewerbe habe in der Vergangenheit aber gezeigt, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Abstandsregelungen, Hygieneauflagen und der Aufnahme von Kontaktdaten möglich sei. Jetzt drohe der Rückzug in private Räumlichkeiten, die nicht zu kontrollieren seien. ... ff