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Neugier als Schlüssel / Brigitte Marx-Lang, Gesellschaft für Perspektivenentwicklung

200009

Sprachbarrieren sind nicht die einzige Hürde, wenn Mitarbeiter verschiedener Nationalitäten in einem Team zusammenarbeiten. Brigitte Marx-Lang, Inhaberin der Gesellschaft für Perspektivenentwicklung, hat uns Tipps zur Kommunikation im (interkulturellen) Team verraten > Bunt gemischt sind die Teams in gastronomischen Betrieben, bei denen nicht nur eine Vielzahl an verschiedenen Persönlichkeiten aufeinandertrifft, sondern mitunter auch die verschiedensten Nationalitäten und Kulturen. Sind Barrieren in der (non-)verbalen Kommunikation also schon vorprogrammiert? Die Antwort darauf weiß Brigitte Marx-Lang, Inhaberin der Gesellschaft für Perspektivenentwicklung und Expertin für die Kommunikation im (interkulturellen) Team. Wir haben genauer nachgehakt und erklären u. a. welches Potenzial interkulturelle Teams für die Gastronomie haben und wie man sich Flirten für eine gute Kommunikation zunutze machen kann. Frau Marx-Lang, inwieweit unterscheidet sich eine gute Kommunikation mit Mitarbeitern anderer Nationalitäten bzw. Kulturen von der Kommunikation mit Personen der gleichen Herkunft? Andere Länder, andere Sitten - das trifft es gut. Die Gebräuche und Sitten verschiedener Nationen unterscheiden sich, da diese immer auf den Lebensbedingungen im jeweiligen Land fußen. Führungskräfte sind gut beraten, wenn sie sich ansatzweise mit den zentralen Umgangsformen ihrer Mitarbeiter beschäftigen - und wenn sie nur eine kurze Begrüßungsformel auswendig lernen und im Alltag verwenden. Diese Kleinigkeit wird von den Beschäftigten als Willkommenszeichen interpretiert und öffnet die Türen für Verständnis. Was muss beim Aufeinandertreffen mit einer neuen, noch fremden Kultur bedacht werden, um mögliche Konflikte gleich von vornherein zu vermeiden? Wenn Menschen aus einem fremden Land in unseres kommen, dann ist dies auch immer mit einer gewissen Unsicherheit oder gar Angst verbunden. Diese herrscht dann auch bei einem ersten Aufeinandertreffen. Als Mitglied eines Teams kann man allerdings nicht aus dieser Situation, sprich einfach aus dem Betrieb fliehen; die Folge ist die Unterdrückung des Fluchtimpulses und der Angst. Reaktionen darauf können wiederum sein, dass sich die neuen Mitarbeiter zurückziehen oder aggressiv werden. ... ff