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nextGen: Dinieren wie bei Star Trek / Data Kitchen

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Stellen Sie sich vor, Ihr Essen kommt pünktlich, immer, heiß, à la minute! Und kein gestresster Kellner scharwenzelt um Sie herum. Wie schön könnte die brave neue Gastrowelt doch sein > Das gibt es schon, natürlich in Berlin. Wo sonst könnten solche »irren« Gastrokonzepte reüssieren. Die Data Kitchen zeigt, wie Digitalisierung und Automatisierung in der Gastronomie Schule machen: Per App wird ein — frisch gekochtes — Gericht vorbestellt und vor Ort aus einem Fach an der »Food Wall«, eine Art Paketbox für Lieferdienste, herausgeholt. Klingt wie Vapiano im 22. Jahrhundert. Tatsächlich zeigt aber das neueste Konzept des Berliner Vollblut-Gastronomen Heinz »Cookie« Gindullis, wie die Zukunft der Arbeitseffizienz im bislang personalintensiven Gastgewerbe aussehen könnte: nahezu menschenleer, das heißt ohne Heerscharen an trinkgeldabhängigem Servicepersonal. Im Hintergrund »kocht halt jemand« und das auch weiterhin mit einem Anspruch an Rohwaren regionaler Herkunft und saisonaler Frische. Das ist Küchenchef Alexander Brosin, der auf kantinenähnliche Hausmannskost der gehobenen Art — Rote-Bete-Suppe oder Kürbisrisotto oder Gartengemüse mit Polenta oder eben Wolowina-Rind — setzt. … Das Zukunftsmodell verdeutlicht, was Gäste wirklich wollen: Mittags eine gesunde und kräftige Mahlzeit zum selbstgewählten Zeitpunkt (ohne Warten) und digitale Convenience, da wo nötig. Befürchtungen, dass Serviceandroiden die Tabletts vom Tisch räumen würden, braucht man nicht zu haben. Vorerst zumindest. ...ff