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Nizar Rokbani, Sascha Gechter, Geschäftsführer Schulz Hotels: Von Meininger zu Schulz

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Der Erfolg von Meininger hat sie in der Hotelszene bekannt, der Verkauf reich gemacht. Nach einer zweijährigen Non-Compete-Phase haben Nizar Rokbani, Sascha Gechter und Oskar Kan jetzt etwas Neues am Start: die Schulz Hotels. > Herr Rokbani, Sie haben 1999 zusammen mit Oskar Kan Meininger gegründet. Wie kamen Sie zur Hotellerie? Nizar Rokbani: Meine Mutter war Zimmermädchen und hat mich und meine zwei Brüder allein großgezogen. Seit ich 13 war, begleitete ich sie ab und zu zur Arbeit und half mit, weil Housekeeping ein echt harter Job ist. Da habe ich meine erste Hotelluft geschnuppert. Mit der Zeit durfte ich in der Küche mithelfen, dann an der Rezeption und schließlich im Bankettservice. So bin ich mehr und mehr in die Hotellerie reingerutscht. … Eine eigene Hotelgesellschaft zu gründen ist dann aber doch ein gewaltiger Schritt. Rokbani: So gewaltig dann auch nicht, wenn man so früh geprägt wurde. Ich war schon immer jemand, der vorausgegangen ist und einfach gemacht hat. Und es war schon immer mein Traum, irgendwann mein eigenes Unternehmen zu gründen. Wodurch wurden Sie auf das Hostelsegment aufmerksam? Rokbani: Nach meinem BWL-Studium waren Oskar Kann und ich, den ich seit Kindertagen kenne und mit dem ich zusammen Fußball gespielt habe, zu einer Hosteleröffnung eingeladen. Wir dachten uns: „An sich ein tolles Produkt, aber warum ist alles so schäbig und unprofessionell hier? Warum kann so etwas nicht schön und gut aussehen und trotzdem für junge Menschen sein?" Daraus entstand die Idee zu Meininger und wir machten uns auf die Suche nach einer geeigneten Immobilie. … Als Geschäftsführer und Gesellschafter in ein aufstrebendes Unternehmen einzusteigen, versprach aber auch kein sehr viel entspannteres Leben? Gechter: Das stimmt. Aber mich reizte die neue Herausforderung. Ich war in der Unternehmensberatung an einem Punkt angelangt, an dem die Projekte zwar immer größer wurden, aber inhaltlich nichts Neues mehr boten. …ff