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Noch ein Frühjahr wie dieses brauchen wir nicht / Sebastian Finkbeiner, Hotel Traube Tonbach Baiersbronn

200013

Erst Brandkatastrophe, dann Corona - das Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn muss beides verkraften. Wie geht die Hoteliersfamilie Finkbeiner mit diesem Ausnahmezustand um? > ... Sie haben die Übergangslösung nach der Brandkatastrophe noch vor der Coronakrise geplant. Ist das im Nachhinein ein Problem, etwa bei der Bestuhlung? Ändern sich dadurch die Preise? Da das Temporaire - so der Name des neuen Restaurantgebäudes auf dem Parkhausdach - ohnehin großzügig und luftig geplant wurde, kommen beide Restaurants auch mit Einhaltung des wichtigen Abstands zwischen den Tischen auf die gewünschte, volle Kapazität von 32 Sitzplätzen für die Schwarzwaldstube und 38 Sitzplätzen für die Köhlerstube. An den Preisen wird sich nichts ändern. Das Gasterlebnis steht im Mittelpunkt und die Kalkulation war auch ohne Corona auf eine langfristige Wirtschaftlichkeit ausgelegt. Schließlich tragen wir als Unternehmer Personalverantwortung für mehr als 300 Mitarbeiter, und die Wiedereröffnung der Restaurants ist für uns kein Zeitvertreib, sondern eine durchdachte Entscheidung. Die Nachfrage ist sehr gut und die Treue unserer Gäste stimmt alle im Hotel sehr positiv, was den Ausblick angeht. Das heißt, Ihr Betrieb kann die beiden Herausforderungen - Brandkatastrophe und Corona - verkraften? Der Betrieb kann das verkraften, weil sehr gut gewirtschaftet wurde. Auch in guten Jahren. 2020 fing für uns durch den Brand und den dadurch bedingten Ausnahmezustand schon herausfordernd an. Wir waren also schon im Krisenmodus und sozusagen bereits im Training, als die Coronakrise hereinbrach. Dadurch konnten wir uns vielleicht etwas schneller und leichter einfinden in die neue Situation und haben gleich den Blick nach vorn gerichtet und uns intensiv überlegt, wie wir uns und das Hotel an die neuen Gegebenheiten anpassen können. Aber klar ist: Noch ein Frühjahr wie dieses brauchen wir nicht. ... ff