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O'zapft is, aber sicher! / Sinnvolle Checklisten zum Betrieb von Getränkeschankanlagen

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Als Schankgas verwendetes Kohlendioxid (C02), umgangssprachlich auch Kohlensäure genannt, ist ein Segen für die Gastronomie. Unbemerkt ausströmend kann es jedoch gesundheitsschädlich oder gar lebensbedrohlich sein. Wie Getränkeschankanlagen sicher betrieben werden, und ob die eigenen Schutzmaßnahmen ausreichen, erläutert die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN). > In Getränkeschankanlagen werden durch Gase Getränke wie Bier, Cola oder Getränkegrundstoffe (Sirup) gefördert und karbonisiertes Wasser hergestellt. Als Gase beziehungsweise Schankgase zugelassen sind grundsätzlich nur die lebensmittelrechtlich unbedenklichen Gase Kohlendioxid (C02 - E 290), Stickstoff (N2 - E 941) oder deren Gemische. Kohlendioxid, oder umgangssprachlich Kohlensäure, ist das am häufigsten verwendete Schankgas. … Unterweisung der Beschäftigten > Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf die Mitarbeiter. Aufgrund der möglichen Gefährdungen gilt: Beschäftigte dürfen nur mit Tätigkeiten beauftragt werden, für die sie ausreichend qualifiziert sind. Sie sind entsprechend zu sensibilisieren, und die vorgeschriebenen Unterweisungen müssen mindestens einmal jährlich durchgeführt und dokumentiert werden. … Lebensbedrohliche C02- Konzentration > Warum ist dies gefährlich? Ein Beispiel: Entweicht der komplette Inhalt einer 10-kg-Kohlendioxidflasche in einen in der Praxis üblichen Kühlraum („Bier-Kühlraum") beziehungsweise in einem vergleichbaren Raum mit geringem Volumen, so kann sich dort ein tödliches Kohlendioxid-/ Luft-Gemisch bilden. Bereits eine CO2-Konzentration von ca. 10 Vol.-Prozent in der Atemluft wirkt tödlich! Anders ist es bei größeren Räumen: Selbst bei Austreten des gesamten Flascheninhalts aus einer handelsüblichen 10-kg-Kohlendioxidflasche in einem Raum mit mindestens 170 m3 sind keine weiteren Schutzmaßnahmen erforderlich. … Prüfungen - schon veranlasst? Getränkeschankanlagen müssen durch „Zur Prüfung befähigte Personen" sicherheitstechnisch geprüft werden. Zur Prüfung befähigte Personen sind Fachkräfte, die durch ihre Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügen. ...ff