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Online Travel Agencies: Im rechtlichen Rosenkrieg

200010

Durch die Digitalisierung hat sich die Vermarktung in der Hotellerie größtenteils auf Online Travel Agencies (OTAs) verlagert. Doch die rechtlichen Grundlagen sind nicht klar bestimmt. Gegen Booking.com laufen deshalb mehrere Klagen vom Hotelverband Deutschland (IHA) bezüglich Paritätsklauseln und Wettbewerbsfähigkeit > Online Travel Agencies (OTAs) bieten Hotels eine Reichweite, die sie allein nicht oder nur schwer erzielen können, und sie erschließen Märkte, in die Hotels aus eigener Kraft nicht gelangen würden. „Wir haben drei Buchungsportale, die auf dem Markt relevant sind: Booking.com mit einer Marktpräsenz von 66 Prozent sowie HRS und Expedia.de. Sie machen in Deutschland 95 Prozent aller OTA-Buchungen aus", erklärt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des IHA. „Zwischen Hotels und OTAs, das ist eine Hass-Liebe. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne." Doch das stärkste Buchungsportal bestimmt die Konditionen am Markt. Luthe sagt: „Die Bedingungen sind sehr einseitig ausgerichtet, zugunsten des Marktführers und zulasten des Hotels." Aufgrund dieser Benachteiligung der Hotellerie entschied sich der IHA, mehrere Verfahren gegen Booking.com anzustrengen. ... Das Fazit des IHA-Chefs Luthe ist, dass der Direktbuchungskanal der beste Weg sei, um unabhängig von OTAs zu bleiben. „In Zeiten der größten Krise der Hotellerie haben die OTAs keinen Zweifel daran gelassen, dass sie strikt zugunsten des eigenen Vorteils und gegen eine faire Partnerschaft entscheiden. Die Forcierung der Direktbuchung ist daher auch eine Frage der unternehmerischen Freiheit. ... ff