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Portugal - Hotelbau im Naturschutzgebiet: Meditative Entschleunigung / Casa do Rio

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Die Casa do Rio liegt spektakulär zwischen den Weinbergen am Ufer des Douro Die Gäste der acht Zimmer genießen maximale Ruhe ln unberührter Natur Architekten und Bauherren haben sich verpflichtet, die Umgebung so wenig wie möglich zu beeinflussen Entstanden Ist ein Ort der Kontemplation > Mitten in einem Naturschutzgebiet zu bauen ist immer zwiespältig. Das gilt besonders für Hotels, die nicht nur während der Bauzeit, sondern vor allem danach einen regen Personen- und Lieferverkehr erzeugen. Einerseits sollen die Gäste ungestört die Einzigartigkeit der Landschaft genießen, andererseits sind es gerade sie, die diese Natürlichkeit durch ihre Präsenz stören. Das Hotel Casa do Rio bildet da allein schon wegen seiner Größe eine Ausnahme - die Unterkunft verfügt lediglich über acht Zimmer. Außerdem ist sie behutsam in die direkte Umgebung integriert und intensiv mit der Region verknüpft. ... Unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen entstand schließlich ein auf zwei massiven Pfeilern ruhendes Gebäude, das an eine Brückenkonstruktion erinnert. Als solche besetzt das Haus lediglich 60 Quadratmeter Bodenfläche und lässt dem Bachbett, das unter dem Haus durchläuft, genügend Raum. Bei den Betonpfeilern, die mit vor Ort gefundenen Natursteinen verkleidet sind, handelt es sich nicht um reine Tragwerkselemente. Vielmehr beherbergen sie Technik-, Neben- und Personalräume. Auf den Pfeilern planten die Architekten dann einen Stahlrost, auf dem sie einen eingeschossigen, in vorgefertigter Holzmodulbauweise realisierten Riegel mit den Zimmern und öffentlichen Bereichen platzierten. ... ff