Mit dem nachstehenden Link gelangen Sie auf die betreffende horesga-Seite, klicken Sie dazu hier

In der PDF-Datei befinden sich - je nach Ansicht - weitere Weblinks, über die Sie auf weitere horesga-Seiten geleitet werden.

Renovierung des Hotels Llevant an der Costa Brava: Gewagte Wogen

200013

Nach großem Umbau präsentiert sich das Hotel im spanischen Llafranc völlig neu. Die Gäste blicken nicht nur auf das Meer - das kreative Interior-Design mit Mut zu starken Bildern macht die Nähe des Ozeans auch im Restaurant und in den Zimmern eindrucksvoll erlebbar > ... Für die Hotelmanagerin Carme Farrarons stand von Anfang an fest, dass es sich dabei nicht um eine einfache Renovierung handeln würde: „Wir wollten das Hotel komplett neu denken - in Bezug auf die Qualität und den Service ebenso wie im Hinblick auf seine Gestaltung" Also beauftragte sie Pau Llimona vom Büro Nos-Altres Arquitectures, der in Barcelona gerade gemeinsam mit RCR Arquitectes das Restaurant Enigma des Sternekochs Albert Adriäs umplante. Anstatt dem Architekten konkrete Vorgaben zu machen ließ sie ihm zunächst völlig freie Hand. So entstand ein Entwurf, der das bisher eher unscheinbare Erscheinungsbild des Hotels Llevant in mehreren Bauphasen grundlegend verändern soll. In einem ersten Schritt wurden bis Mitte des vergangenen Jahres insbesondere das Erd- und Dachgeschoss komplett erneuert. ... Im Fokus sowohl der ankommenden Gäste als auch des Hotelkonzepts steht das Meer: Da gibt es das blaue Mittelmeer, das sich durch die Fenster am anderen Ende des Hauses abzeichnet. Und es gibt - gleichsam als abstrahierte Reminiszenz desselben - die sanften Wogen an der Decke über der Rezeption. Auf dem Weg vom Empfangstresen zum Restaurant entwickeln sich diese Wogen über den Köpfen der Gäste zu schwungvollen Wellen, die im starken Kontrast zum eher ruhigen, geheimnisvoll schillernden Boden stehen. Das von Pau Llimona bildhaft inszenierte Nebeneinander des stillen und aufbrausenden Meeres schafft eindrucksvolle Räume, die sich dank der einheitlich weißen Farbe dennoch nicht unangenehm aufdrängen. Die Decke ist aus feinem Metallgewebe und dünn aufgetragenem Spritzputz geformt, der Boden besteht aus unregelmäßig verlegten Keramikplatten, die durch eingearbeitete Pigmente funkeln wie die glatte Meeresoberfläche. ... ff