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Rettungsfonds: Fehlende Hilfe erzürnt die Branche

200013

„Versprochen, vertröstet, verraten.“ So bitter beginnt der Hotelverband IHA seinen neuen Blog- Beitrag zur Coronakrise BERLIN. Die Hotellerie ist enttäuscht über ausbleibende Unterstützung des Staates. „Statt eines bereits vor Monaten zugesicherten Rettungsfonds soll die Hotellerie als von der Coronakrise besonders schwer betroffene Branche nun also in einigen Wochen - realistischer dürften wohl Monate sein - gedeckelte, allgemeine Überbrückungshilfe erhalten“, schreiben der IHA-Vorsitzende Otto Lindner und Hauptgeschäftsführer Markus Luthe auf einer Internetseite des Verbands. Die Unterstützung werde für viele Betriebe allerdings nicht nur zu spät kommen. Sie fällt nach der Einschätzung des Verbands mit maximal 150.000 Euro pro Unternehmen auch zu niedrig aus. Der IHA vergleicht die Volumina, mit denen die Bundesregierung Großunternehmen aufgefangen hat: Danach erhalten allein Lufthansa und Tui zusammen 10,8 Mrd. Euro und damit mehr als doppelt so viel Kredite und Kapitalhilfen wie das gesamte Gastgewerbe mit seinen 223.000 Unternehmen und 2,4 Millionen Beschäftigten. ... ff