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SB-Kaffeemaschinen: Hygiene am SB-Automaten - Coffee Consulate Mannheim und Dr. Dirk Lachenmeier

200009

Es darf weiter „gedrückt" werden - dieser Meinung sind Dr. Steffen Schwarz, Coffee Consulate, und Dr. Dirk Lachenmeier, Chemische Veterinär- und Untersuchungsanstalt Baden- Württemberg (CVUA). Von Kaffeemaschinen im SB-Bereich geht kein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko aus, dennoch ist mehr Hygiene ratsam. An und in der Maschine. > Keimreduktion lautet das Stichwort, wenn man über Hygiene am SB-Vollautomaten spricht - nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie, die seit Monaten das Leben auf den Kopf stellt. Die Keimbelastung soll laut Dr. Steffen Schwarz, Mediziner und Kaffee-Experte, so gering wie nur möglich sein. Dann haben Menschen mit gesunder Körperabwehr nichts zu befürchten. „Zum Glück wird Kaffee mit hohen Temperaturen zubereitet und viele Keime werden dabei abgetötet", ergänzt Dr. Dirk Lachenmeier, Leiter der Abteilung Pflanzliche Lebensmittel der Chemischen Veterinär- und Untersuchungsanstalt Baden- Württemberg (CVUA). Die einfachsten Lösungen für Sauberkeit am SB-Vollautomaten sind laut Schwarz, Gründer und Geschäftsführer des Mannheimer Coffee Consulate: ein Desinfektionsmittelspender und drei Lappen in verschiedenen Farben für unterschiedliche Maschinenteile. Einen für den Milch-Weg (z.B. Dampflanze), einen für den Kaffee-Weg (z.B. Auslauf) und einen für den Bereich um die Maschine herum und das Gerät selbst. Bakterizide Tücher, die unter anderem mit Silberfäden durchzogen sind, eignen sich am besten. Schwarz hat auch die Kaffeebar-Marke The Coffee Store gegründet. … Das Schlimmste, was ein Mitarbeiter seiner Meinung nach in puncto Hygiene machen könnte? Mit einem einzigen Lappen die komplette Maschine reinigen. … Von der Benutzung von Einmal-Handschuhen und Mundschutz beim Bedienen eines Vollautomaten sieht Schwarz eher die Probleme, die durch falsches Handling auftauchen. „Die wenigsten Menschen wissen, wie ein Mundschutz richtig verwendet wird und Handschuhe korrekt wieder ausgezogen werden", so Schwarz. „Das wäre vom Ergebnis her so, als würde man beim Sex ein Kondom über den Kopf ziehen." Während die Haut mit natürlichen Milchsäurebakterien besiedelt ist, die Keime durchaus auch abwehren können, werden mit Einmal-Handschuhen 100 Prozent aller potenziellen Krankheitserreger weitergegeben ...ff