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Sicherheitstechnik: Angriff aus dem Cyberspace - Fritz Assekuranzmakler

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Erst Mitte Oktober sorgte der Datenklau von Kreditkarteninformationen bei Hyatt für Aufsehen. Das Unternehmen wurde bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr gehackt - und zwar im großen Stil. Die Täter installierten eine sogenannte Malware auf den Hyatt-Systemen, diese übermittelte dann sämtliche Gästedaten an die Hacker. Generell sehen IHA und Dehoga in der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung ein großes Risiko für Angriffe. Offizielle Zahlen oder Beispiele von betroffenen Hotels liegen in Deutschland jedoch nicht vor. Doch obwohl Hotelverbände ihre Mitglieder laufend mithilfe von Vorträgen oder Seminaren sensibilisieren und zahlreiche Ketten sich den Datenschutz auf die Fahnen schreiben - nicht jedes Hotelmanagement ist aufgeklärt und schützt sich ausreichend. … »Sicherheit ist ein mühsamer Aspekt, welcher mit Kosten und weniger Usability gekoppelt ist. Darum gewinnt meist der Kundennutzen und die Security erhält keine oder die zweite Priorität.« Die Schwachstellen wurden auch jüngst in der Diskussionsrunde auf der Plattform der Zürcher Hoteliers deutlich. Nicht nur Bütler warnte davor, sondern unter anderem auch der Staatsanwalt des Kantons Zürich, Stephan Walder. … Neue Technologien wie Smart-TVs oder digitale Zimmerschlüssel spielen den Hackern dabei in die Karten - denn Hoteliers sehen zunächst den Mehrwert für den Gast und lassen, so Butler, Sicherheitsaspekte außen vor. »Erst wenn etwas passieren sollte - wenn beispielsweise via eingebaute Kamera des Smart-TV irgendwelche unpässlichen Inhalte an die Öffentlichkeit gelangen - wird diese Technik auch als Gefahr und Bedrohung wahrgenommen«, warnt der IT-Experte. Jedes Hotel sollte sich - und damit auch die Gäste - vor Angriffen aus dem Internet im Vorhinein schützen. So ist es zum Beispiel ratsam, ein effektives Risikomanagement einzuführen, so Alexander Fritz, Geschäftsführer der Fritz&Fritz Risikoberatung. Es gibt für Hotels und Unternehmen einen speziellen Versicherungsschutz. Zum einen ist das eine Eigenschadenversicherung (»Cyber-Versicherung«), die Ansprüche Dritter und deren Abwehr bei Verletzung des Datenschutzes, der Vertraulichkeit und des Persönlichkeitsrechts umfasst. …ff