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Spirituosen: Gin am Ende? Nein. Punkt - Ginprodukte - Bembel Gin

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Mit einem Abgesang auf den Gin und der Prophezeiung, der Wodka werde wiederkommen, tat sich kürzlich der „stern" hervor. Und, stimmt's? > Wirklich flott geschrieben und zum Schmunzeln: „stern"-Autor Jörg Meyer dichtete Anfang September in seiner Kolumne „Tresengeschichten" das Revival des Wodkas herbei. „Der Gin ist erfolgsverwöhnt, das Ende ist nah", warnte er. Und weiter: „Vor einigen Jahren bog er in seinem geleasten 911`er auf die vom Wodka ausgefahrene Marketing-Autobahn ab und befindet sich heute jenseits Tempo 200 auf ihr. Ob er die Mauer vor sich bemerken wird?" Gin im Jahre 2018, so der Autor, zeichne sich durch folgende unschöne Tatsachen aus: „Gelaber um Botanicals, kleine Flaschen, große Preise, mäßige Qualität. Viel Craft wird auf die handbottled Flaschen gedruckt. Die Arbeit, das Herzblut und die Passion gehen in die Social-Media-Kanäle und nicht zwingend in die Flasche. Die Spielarten werden immer absurder." … Was also hat der deutsche Gin jenseits von Hubba und Bubba aktuell zu bieten? Wie zu erwarten, spielen lokale und regionale Aspekte sowie ungewöhnliche Hauptaromen (Lead Botanicals) eine wichtige Rolle. Wie beim Bembel Gin aus Frankfurt. Das ist Gin mit erfrischendem Apfelgeschmack, erfunden von den hessischen Gründern Jorin Karner und Andy Sanders. Ihr Gin kommt in einer schweren Tonflasche daher und unterscheidet sich schon mal deutlich von vielen Produkten, die zurzeit in den ewig gleichen Apothekerflaschen angeboten werden. …ff