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Steuern und Recht: Abgefahren: Mit E-Mobilität wird alles besser - steuerlich aber nicht ansatzweise einfacher!

200010

Weil sich der Gesetzgeber auf die Fahne geschrieben hat, die Klimaziele einzuhalten, steht die begünstigte Privatnutzung von E-Fahrzeugen seit einigen Jahren im Fokus der steuerlichen Förderung. Und so hat der Gesetzgeber dann auch im Jahressteuergesetz 2019 noch ein paar Kohlen oder besser Batterien nachgelegt. Dadurch haben die bisher schon recht komplizierten Regelungen eine neue Dimension von „Irre" erhalten. Tatsächlich können sich aber mit der richtigen Kombination einige deutliche Vorteile ergeben, die im Folgenden einmal genauer beleuchtet werden sollen. Bruttolistenpreis und Reichweite entscheidend: Die massivste Steuersubvention ergibt sich bei reinen Elektrofahrzeugen, die ab dem Jahr 2019 angeschafft wurden. Ob als Energiespeicher hierbei ganz klassisch eine Batterie bzw. ein Akku oder ein Wasserstofftank mit Brennstoffzelle zum Einsatz kommt, ist dabei egal. Die Privatnutzung ist seit 2020 nur mit einem Viertel des regulären privaten Nutzungsanteils eines vergleichbaren Fahrzeugs mit fossilem Verbrennungsmotor zu versteuern. Voraussetzung ist, dass der Bruttolistenpreis nicht mehr als 40.000 Euro beträgt, wenn das Fahrzeug 2019 angeschafft wurde. Bei Anschaffung ab dem 1. Januar 2020 sind auch reine Elektrofahrzeuge bis zu einem Bruttolistenpreis von 60.000 Euro begünstigt. ... ff