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Steuertipp: QR-Code statt Kassenbon

200010

Bereits seit Anfang des Jahres gilt für Bareinnahmen eine Belegausgabepflicht. Vor allem, wenn es um Kleinbeträge geht, kann das neue Gesetz schnell zum Ärgernis werden. Rechtsanwältin und Steuerberaterin Britta Hohaus erläutert die Möglichkeiten einer elektronischen Variante. > Zwar können Unternehmer theoretisch einen Antrag auf Befreiung von der Belegausgabepflicht stellen, sofern sie Waren an eine Vielzahl von nicht bekannten Personen veräußern. Doch praktisch legt die Finanzverwaltung diese Befreiungsmöglichkeit sehr eng aus, sodass sie eher selten zur Anwendung kommt. Das permanente Ausdrucken von Bons vor allem über Kleinbelege ist für viele Unternehmer jedoch ein wachsendes Ärgernis, von der Umweltbelastung durch das Thermopapier einmal abgesehen. Dazu kommt, dass die wenigsten Gäste den Bon überhaupt haben wollen und die Annahme daher dankend ablehnen. Denn anders als in vielen anderen europäischen Ländern existiert in Deutschland noch keine Belegmitnahmepflicht. Doch seit Neuestem gibt es auch eine fortschrittliche Alternative zum Papierbeleg. Denn der Gesetzgeber hat auch an eine elektronische Variante gedacht. … Die elektronische Bereitstellung kann dabei über eine Bildschirmanzeige mit QR-Code erfolgen, welchen der Gast mit seinem Smartphone scannt und so abruft. Aber auch die Near-Field-Communication (NFC), bei welcher der Chip des Kassensystems direkt mit dem Handy kommuniziert, ist möglich. Denkbar ist auch jede andere Form der elektronischen Übermittlung, wie via Whats-App oder Facebook. ...ff