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Stornierungen: Burgunderhof plant Klage gegen Booking.com

200010

Das Privathotel besteht auf Zahlung von gebuchten Raten, wenn die Gäste nicht durch Reiseverbote verhindert sind. Das mit der IHA angestrebte Verfahren könnte ein Präzedenzfall werden > Andrea und Julica Renn haben genug von Booking.com. Die Betreiberinnen des Burgunderhofs in Hagnau am Bodensee wollen künftig keine Zimmer mehr über das marktführende Portal verkaufen und obendrein noch eine Klage einreichen. Dabei geht es ihnen im Kern um Stornierungen von eigentlich nicht-stornierbaren Raten, die sie nicht einfach so hinnehmen wollen - zumindest nicht in solchen Fällen, in denen keine Reiseverbote vorliegen. Häufig bekamen sie in den vergangenen Wochen aber mitgeteilt, dass Booking.com die kostenfreie Stornierung nun doch akzeptiert habe, sie also auf den Kosten und leeren Betten sitzen bleiben sollen. ... Was sagt Booking.com zu diesem Hin und Her? Das Portal teilt auf ahgz-Anfrage mit: „In Zeiten außergewöhnlicher Umstände, zum Beispiel wenn Regierungen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit Reisebeschränkungen beschließen und ein Kunde möglicherweise nicht in der Lage ist, eine Unterkunft physisch zu erreichen, unterstützen wir ihn, indem wir ihm wenn möglich eine kostenlose Stornierung anbieten oder die Aufenthaltsdaten ändern.“ Allerdings: „Bei Buchungen, die ab dem 6. April getätigt wurden, gehen wir jedoch davon aus, dass sich die Kunden der globalen Reiserisiken und -beschränkungen bewusst sind und sich daher auch der Vorteile bewusst sind, die mit der Buchung eines rückerstattungsfähigen (gegenüber eines nicht rückerstattungsfähigen) Zimmertarifs verbunden sind, um inmitten der Reiseunsicherheit flexibel zu bleiben.“ ... ff