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Strategie: Buchungen über OTAs schrittweise reduzieren / Logis Hotels

200009

Die Kooperation der Logis Hotels vermisst bei den Buchungsportalen in der Krise die Solidarität gegenüber den Hotelpartnern. Eine neue Digitalstrategie soll die Direktbuchungen ausbauen und Booking.com dazu zwingen, den Hotels entgegenzukommen > Es sind harte Forderungen, die die 2400 Logis Hotels an Booking.com stellen: Senkungen der Provisionen um 5 Prozentpunkte für das ganze Jahr 2020, außerdem einen konkreten Plan, um gemeinsam das Geschäft in den inhabergeführten Betrieben schnell wieder anlaufen zu lassen. „In Prinzip muss Booking.com jetzt eine Lösung finden, um mit den Hotels wieder zusammenzuarbeiten, denn ohne die Hotels kann Booking ja auch nicht existieren“, erläutert Karim Soleihavoup, Generaldirektor der Gruppe Logis Hotels, im Gespräch mit der ahgz. ... „Die Online-Buchungsplattformen tun es jedenfalls nicht. Das Jahr 2020 und die Coronakrise zeigen einmal mehr die Schattenseite dieser multinationalen Konzerne“, sagt Soleihavoup. Gemeint ist damit nicht nur Booking.com, sondern auch HRS und Expedia. Best-Preise nur noch für Direktbucher: Bei Logis Hotels hat man sich daher dazu entschieden, noch weiter in den Eigenvertrieb zu investieren. Im Rahmen einer neuen Digitalstrategie sollen unter anderem Suchmaschinenmarketing und Kundenbindungsprogramm ausgebaut werden. Im Fokus steht dabei das Best-Preis-Versprechen, das nur für Logis-eigene Buchungskanäle gilt. ... ff