Mit dem nachstehenden Link gelangen Sie auf die betreffende horesga-Seite, klicken Sie dazu hier

In der PDF-Datei befinden sich - je nach Ansicht - weitere Weblinks, über die Sie auf weitere horesga-Seiten geleitet werden.

Streetfood Business: Coffee on wheels - Café Mobil / Recup

334

"Mit dem Café Mobil bringen Julia Redisiu und Burghard Stephan-Redisiu hochwertige Kaffeekreationen auf Kölns Marktplätze. > Am Anfang stand ein alter Wellblechbus - genau genommen ein 1972er Citroen HY, ein echter Klassiker und Hingucker. Burghard Stephan-Redisiu, eigentlich gelernter Schreiner, hatte diesen Bus bei seinem Schwiegervater entdeckt. „Da müsste man doch eigentlich was draus machen", lag er ihm immer wieder in den Ohren. Irgendwann überzeugte er ihn und eröffnete 2012 zusammen mit seiner Frau Julia Redisiu in Köln das Café Mobil. Seitdem leben der 44-Jährige und seine Familie von ihrer Leidenschaft: dem Kaffee. Ihr Geschäft wollten die Kleinunternehmer dabei von Anfang an anders aufziehen als herkömmliche Kaffeeangebote. Nachhaltig sollte es sein und die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigen. Also kauft das Café Mobil ausschließlich nachhaltig gehandelten Kaffee, der bei kleinen Privatröstereien geröstet wird. Außerdem verzichten sie komplett auf Einweggeschirr, um Abfälle, wo es geht, zu vermeiden. In der Konsequenz bedeutet das aber vor allem eines: mehr Arbeit. .. Nachhaltigkeit to go > Neben Tassen und Gläsern für den Kaffeegenuss vor Ort arbeitet das Café Mobil mit dem To-go-Mehrwegsystem von Recup: Die Becher des Start-ups kann der Gast gegen einen Euro Pfand erstehen und dann bei einem beliebigen anderen Anbieter wieder abgeben. Das spart jede Menge Müll und ist wesentlich nachhaltiger als die Einweg- Alternative. „Das ist natürlich das perfekte System und hat sich inzwischen auch sehr gut etabliert. Mittlerweile gibt es die Recups gefühlt an jeder Ecke. Das ist ja auch die Idee, wenn man einen solche Becher mitnimmt: Man kann ihn, wenn der Kaffee leergetrunken ist, im Prinzip auch schon am nächsten Laden abgeben", beschreibt Burghard. Die To-go-Becher sind seit Beginn der Coronazeit elementarer Bestandteil des Konzepts, denn mit Einwegbechern wollten die Kölner aus Nachhaltigkeitsgründen nicht arbeiten. Vor Corona hatten sie den Kaffee in Porzellantassen in einem bestuhlten Areal vor dem Truck ausgeschenkt, doch diese Lösung war mit dem Lockdown hinfällig. Allgemein ist die Corona-Zeit auch für das Café Mobil alles andere als leicht: Burghard und Julia mussten die Mitarbeiter drastisch reduzieren und betreiben das Geschäft seitdem nur noch zu zweit. ...ff