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Gefahr für Biergarten - Arbeit auf Abruf

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Die neue Regierung ist im Amt und startet jetzt mit der Umsetzung des Koalitionsvertrages und der darin vereinbarten Maßnahmen. Dass der DEHOGA in diesem Papier „mehr Schatten als Licht" sieht, wird spätestens dann klar, wenn die geplanten Maßnahmen zum Thema Arbeitszeitgesetz aufmerksam studiert werden. Im Mittelpunkt der aktuellen Kritik des Verbandes stehen die geplanten Vorschriften zur „Arbeit auf Abruf" sowie die fehlende „Flexibilisierung" arbeitszeitlicher Regelungen. Die neue Regierung will die aktuell gültige Regelung unter dem Stichwort „Arbeit auf Abruf" verändern Dazu heißt es im Teilzeit- und Befristungsgesetz, dass zehn Stunden als vereinbart gelten, wenn keine wöchentliche Arbeitszeit festgelegt ist Dieser Wert soll jetzt auf 20 Stunden verdoppelt werden. Diese 20 Stunden müssten dann unabhängig davon bezahlt werden, ob die Arbeit erbracht wurde oder nicht … Die Sonne sagt uns für unsere Planung leider nicht drei Tage vorher Bescheid, wann sie scheinen wird", formuliert es beispielsweise der DEHOGA NRW in einer Pressemitteilung. „Die Verdoppelung der Stunden ist ein unnötiger Regulierungsschritt, verbunden mit der Frage, welche Auflage als nächste kommt. Arbeit auf Abruf bedeutet in der Branche häufig „Aushilfsarbeit" oder „kurzfristige Beschäftigung", mit der sich viele Studenten oder Schüler etwas hinzuverdienen möchten. …ff