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Take-away: Betriebe schätzen die Kundenbindung / Interview: Patrick und Dietmar Bär, Kulmbecher GbR in Kulmbach

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Schüler aus Kulmbach kämpfen mit einem Mehrwegsystem für Kaffeebecher gegen die Pappbecherflut. Mit AHGZ-Autor Armin Leberzammer sprechen sie über ihre Erfahrungen. > Ein knappes Jahr nach dem Verkaufsstart des Kulmbechers beteiligen sich 16 Gastronomiebetriebe, Cafés und Bäckereien an dem Mehrwegkonzept. War es schwierig die Geschäftsleute davon zu überzeugen? Patrick Bär: Nein, eigentlich gar nicht. Zu einer Informationsveranstaltung, die wir gemeinsam mit dem städtischen Abfallwirtschaftsamt organisiert haben, kamen über ein Dutzend Unternehmer. Fast alle wollten sofort mitmachen. Wie funktioniert das Kulmbecher- Konzept und wie viel kostet es den Gastronomen? Patrick Bär: Verbraucher und die teilnehmenden Betriebe zahlen für jeden Becher mit 5 Euro den gleichen Preis und erhalten dafür einen Pfandchip. Dadurch können die Kulmbecher bei jedem der zurzeit 16 Lokale und Geschäfte abgegeben werden. Wie viele Becher sind denn schon im Umlauf? Patrick Bär: Mehr als 700 im gesamten Landkreis Kulmbach. Wir haben uns da auch wirklich Gedanken gemacht, aus welchem Material der Becher sein soll, damit er lange hält und gleichzeitig gut zu handhaben ist. Wir haben uns 15 verschiedene Hersteller und Produkte angesehen und unseren Favoriten dann ein Jahr bei einem befreundeten Gastronom im Testlauf probiert. ...ff