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Tausende von Familienbetrieben müssen ihr Geschäftsprinzip in Frage stellen

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„Immer mehr Hotelzimmer - wann platzt die Blase?" titelte Cost & Logis in Ausgabe 06- 2018 vom 1. Juni dieses Jahres. Philipp von Stumm, Geschäftsführer von Gut Thansen im niedersächsischen Soderstorf, zu dem neben einem Hotel unter anderem ein Seminar- und Eventzentrum sowie ein Trainingsinstitut gehören, hat uns dazu folgenden Kommentar geschrieben > Es ist sicher traurig, wenn Investoren in einer Konjunkturkrise Geld verlieren oder wenn die Belegungen von Hotelzimmern aufgrund wachsender Überkapazitäten ebenso sinken wie die Umsätze. Noch wichtiger zu erwähnen wäre es meines Erachtens aber, dass in den nächsten drei Jahren bei prognostizierten 100.000 Hotelzimmern zwischen 45.000 und 48.000 neue, fachlich qualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden müssten. Und wie viele Hotelzimmer werden in den nächsten fünf Jahren in Deutschland hinzukommen? Das sind noch erheblich mehr. Deutschland ist „in" und wird weiter an Attraktivität gewinnen. … Das wirkliche Problem ist also nicht, dass sich internationale Ketten gegebenenfalls verspekulieren, sondern dass Tausende von Familienbetrieben ihr Geschäftsprinzip aufgrund fehlender Arbeitskräfte in Frage stellen müssen. An das schon jetzt mangelnde Qualitätsniveau in der Branche sollten wir uns alle schnell gewöhnen. Ich frage mich nur, welche Servicequalität die Hotellerie in fünf Jahren noch zu bieten in der Lage sein wird? ...ff