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Trouble Shooter: Umsatzsteuersatz bei Getränken to go - was gilt

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Besonders die Gastronomie-Branche ist einer der Verlierer der Corona-Pandemie. Wer nicht auf „Außer-Haus-Verkauf“ umschwenken kann, den trifft es besonders hart. Und auch wenn der Umsatzsteuersatz für Restaurationsdienstleistungen als Tropfen auf den heißen Stein vorübergehend auf 7 Prozent gesenkt wird - Getränke sollen von dieser Ausnahmeregelung ausgenommen bleiben. Bei der Preiskalkulation sollte man daher grundsätzlich auch die Umsatzsteuer im Hinterkopf haben. Insbesondere beim Coffee to go kann man als Barista leicht Geld verschenken, wenn der Kaffee mit Milch zum Mitnehmen angeboten wird. Denn ob beim Latte Macchiato der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 Prozent oder doch der Regelumsatzsteuersatz von 19 Prozent anzuwenden ist, hängt tatsächlich vom Milchanteil ab. Um das ganze Thema mit den unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen richtig verstehen zu können, muss man wissen, dass die Lieferung von Lebensmitteln als menschliches Grundbedürfnis umsatzsteuerlich begünstigt ist und daher dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegt. ... Auch die Lieferung von Kaffee unterliegt dem ermäßigten Umsatzsteuersatz. Begünstigt ist allerdings nur die Lieferung von Bohnen und Pulver. Der zubereitete „Kaffee schwarz" wird jedoch sowohl im Café als auch „to go" voll besteuert. Ausnahme: Milchmischgetränke mit einem Milchanteil von mindestens 75 Prozent sind begünstigt und können ermäßigt besteuert werden. ...ff