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Tschüss Verpackungsmüll: Nachhaltige Lösungen für Delivery und To Go / Vytal

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Mit der Corona-Pandemie erleben To-Go-Konzepte und Delivery-Dienste einen Riesenaufschwung. Mit ihnen boomt der Verpackungsmüll. Nachhaltige Lösungen wie die des Start-ups Vytal sind gefragt. > In der Corona-Pandemie lassen sich immer mehr Menschen in Deutschland ihr Essen ins Haus liefern. Das bestätigt eine aktuelle Umfrage des Hightech-Branchenverbandes Bitkorn. Demnach stieg der Anteil der Menschen, die per Internet Essen bei Restaurants oder Lieferdiensten bestellten, im Juni 2020 auf 53 Prozent. … Jede Menge Müll > Was sich für Kunden und Gastronomen in der Pandemie als Vorteil erweist, hat mit Blick auf Ressourcenund Umweltschutz einen großen Nachteil: Der Anstieg von Verpackungsmüll. Einweggeschirr und To-Go-Verpackungen sorgten schon vor der Corona- Pandemie für stetig wachsende Abfallmengen, diese sind mit der Zunahme des Delivery-Geschäftes noch weiter gestiegen. … Trotz hoher Steigerungsraten fallen Einweg-Verpackungen aus Naturmaterialien, wie Zuckerrohr, Palmblätter oder Bambus, weniger ins Gewicht. … Mehrweg statt Einweg > To-Go-Verpackungen aus Kunststoff sind nicht generell schlecht für die Umwelt, so die Verbraucherzentrale NRW, vorausgesetzt die Verpackungen sind recyclebar und werden lange genutzt. Umso besser also Mehrweg-Kunststoff-Verpackungen, die so häufig wie möglich verwendet werden. Das Kölner Start-up Vytal setzt hier mit einem digitalen und pfandfreien Mehrwegsystem für Food-to-Go ein Zeichen. „Das Haupthindernis in der Nutzung von Mehrweg-Systemen ist das Pfand. Wir wollten die Rückgabe der Schalen deshalb so flexibel und einfach wie möglich gestalten und haben das Pfand aus der Gleichung herausgenommen. Für den Konsumenten ist die Nutzung komplett kostenlos und mit den Gastronomen rechnen wir pro Befüllung genauso ab, wie sie auch für Einweg zahlen", erklärt Sven Witthöft, einer der drei Gründer von Vytal. PerApp und QR-Code-Scan bei Befüllung und Rückgabe wird der Weg der Schale nachverfolgt. Vierzehn Tage kann der Kunde die aus recyclebarem Polypropylen bestehende Schale behalten. Bei Nichtrückgabe werden 10 Euro pro Schale fällig. ...ff