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Versicherungstipp: Keine Preisfrage

200010

Sind Schäden durch Geräte, die nicht explizit für den gewerblichen Gebrauch produziert wurden, versichert? > Vorsicht bei Waschmaschine, Fön, Bügeleisen, Staubsauger und Heizlüfter: Gemäß der von vielen Versicherern geforderten VDS-Klausel 2015 müssen elektrische Betriebsmittel nicht nur den einschlägigen Sicherheitsbestimmungen entsprechen, sondern auch für den gewerblichen Gebrauch geeignet sein. Ausnahmslos fordern Versicherer die Einhaltung behördlicher Vorschriften. In Bezug auf die Verwendung von Geräten bzw. elektrischen Betriebsmitteln beruhen diese überwiegend auf der Betriebssicherheitsverordnung, die in § 3 dem Arbeitgeber eine Reihe von Beurteilungen auferlegt, beginnend bei der Auswahl und Beschaffung, über die Festlegung von Arbeitsumgebung und Sicherheitsvorkehrungen, bis hin zur Definition von regelmäßigen Prüfintervallen und -umfängen. Alles muss der Anlagenverantwortliche ausreichend dokumentieren. Sind also Schäden durch Geräte, die nicht explizit für den gewerblichen Gebrauch produziert wurden, versichert? Theoretisch ja, wenn man eine nachvollziehbare, fundierte Prüfung gemäß Betriebssicherheitsverordnung durch fachkundige Personen nachweisen kann, die auch einer richterlichen Beurteilung standhält. In der Praxis wird das selten in der geforderten Form der Fall sein. Praktisch also eher nein. Der Gesetzestext weist konkret darauf hin, dass eine bloße CE-Kennzeichnung nicht von der Pflicht einer Gefährdungsbeurteilung entbindet. GS-Zeichen, VDE-/TÜVoder sonstige Zertifikate und die konkrete Kennzeichnung für den gewerblichen Gebrauch erleichtern in jedem Fall den Nachweis der Gefährdungsbeurteilung. …ff