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Versicherungstipp: Vorsicht vor Fallstricken - Optimal geschützt bei Wasserschäden / Fritz + Fritz

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Alle 30 Sekunden kommt es in Deutschland zu einem Wasserschaden. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zahlen die Gebäudeversicherer jährlich bei rund 1,1 Millionen Leitungswasserschäden. Während die Schäden 2005 noch 1,6 Milliarden Euro betrugen, sind es zehn Jahre später schon 2,3 Milliarden Euro. Leitungswasserschäden können über verschiedene Verträge versichert sein, je nachdem, ob es sich um Schäden am Gebäude oder an der Einrichtung handelt und ob sogar eine Betriebsunterbrechung nötig war. … Vorsicht bei Pachtobjekten > Bei Pachtobjekten versichert der Hotelier meist nur den Inhalt und den Betriebsunterbrechungsschaden, da die Gebäudeversicherung über den Eigentümer läuft. Ein Leitungswasserschaden hat vorrangig mit der Gebäudeversicherung zu tun, da oft die Wand oder der Boden aufgeschlagen werden müssen. Erst wenn in einem Pachtobjekt auch die Einrichtung beschädigt wird, kommt der eigene Vertrag zum Tragen. … Ein Leitungswasserschaden teilt sich in zwei Bereiche auf: die Schadensursache (zum Beispiel Rohrbruch) und den Nässefolgeschaden. Wichtig: Sofern es sich um bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser handelt, ist ein Nässefolgeschaden auch dann versichert, wenn die Schadensursache selbst nicht versichert ist. Das ist zum Beispiel bei Verstopfungen oder Muffenversatz der Fall. Für den Versicherer sind also immer der Nachweis der eigentlichen Schadensursache und eine Dokumentation der Folgeschäden ausschlaggebend für den Versicherungsschutz. … Wasserschäden richtig trocknen > Bei einem Wasserschaden ist in vielen Fällen eine Trocknung erforderlich. Dafür sollte ein spezialisiertes Unternehmen hinzugezogen werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Ein Trocknungsgerät aus dem Baumarkt bläst nur heiße Luft in den Raum und verteilt im Zweifel großzügig vorhandene Schimmelsporen. …ff