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Vorsicht vor billigen Anbietern / Interview: Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes

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Bei der Zusammenarbeit mit Subunternehmen kommt es immer wieder zu Mindestlohn- Verstößen. Wie können sich Gastgeber dagegen wappnen, worauf müssen sie achten? > Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit mit Subunternehmen, ist sie wirklich notwendig? Hartges: In unserer Gesellschaft nimmt die Konzentration auf das Kerngeschäft zu. Aufgaben werden zum Teil ausgelagert. Das gilt auch für die Hotellerie, einmal mehr in Zeiten des Arbeitskräftemangels. So liegen beispielsweise im Bereich der Reinigung oder Wäscherei die Vorteile fürs Outsourcing im einfacheren Handling, in Synergien und höherer Effizienz. Es muss keine Personalrekrutierung betrieben werden, die Krankheitsvertretung kommt automatisch, die technische Ausstattung ist manchmal besser, es fallen keine Wartungs- und Instandhaltungskosten für die Maschinen an. … Worauf sollten Gastgeber bei der Auswahl noch achten? Hartges: Bei Ausschreibung und Vergabe den Zuschlag auf das wirtschaftlichste und nicht zwingend auf das billigste Angebot zu erteilen und die Reinigungsunternehmen auf Einhaltung der Tarifverträge des Gebäudereiniger-Handwerks zu verpflichten, die sogenannte Tariftreueerklärung. Diese Belege sollte er prüfen: Gewerbeanmeldung, Eintragung bei der IHK, Handelsregisterauszug bei GmbHs, Auszug aus dem Gewerbezentralregister (nicht älter als 3 Monate), Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts, Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Sozialversicherungsbeiträge, Unbedenklichkeitsbescheinigung der BG Bau. ...ff