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Wellness & Spa: „Ein Möglichst kleiner ökologischer Fußabdruck“ - Für Nadja und Olaf Blumenkamp, Biohotel Rupertus in Leogang

Top hotel - 2023-09 - Seite 58-: Frau Blumenkamp, Herr Blumenkamp, Sie haben im vergangenen Jahr Ihr Spa erweitert. Welche Bereiche umfasste die Investition? Nadja Blumenkamp: Wir haben ein Großprojekt umgesetzt. Dazu zählten ein ganzjährig auf 30 Grad beheizter Infinity-Indoor- und Outdoorpool, Whirl-Relaxliegen indoor, ein Kaltwasserpool außen, eine Familien-Bio-Sauna, eine Panoramasauna, verschiedene Duschen und Eisbrunnen sowie zwei neue Ruheräume für Familien und Adults-only. Außerdem entstand ein neuer Fitnessbereich im erdgekühlten Raum mit neuesten Technogym-Geräten und Blick in den Garten. Welche Kriterien waren Ihnen beim Umbau besonders wichtig? Nadja Blumenkamp: Wir wollten ein gemütliches Interior schaffen und möglichst mit regionalen Firmen arbeiten, um die Wertschöpfungskette in der Region zu belassen. Stoffe, Lampen, Tische, auch die Gartenmöbel stammen aus Österreich oder Europa. Außerdem sorgen wir durch eine hochwertige Holzriegelbauweise und Naturmaterialien für eine saubere Baubiologie. Welche Maßnahmen haben Sie ergriffen, um den Poolbereich nachhaltig zu betreiben? Olaf Blumenkamp: Wir sind Partner des Biomasseheizwerks Asitz, nur 400 Meter von uns entfernt, das mit Hackschnitzeln arbeitet und uns mit Fernwärme versorgt. Außerdem haben wir im Poolbereich sämtliche Prozesse so auf Energierückgewinnung ausgelegt, dass unser ökologischer Fußabdruck möglichst klein bleibt. Im Spa setzen wir Wärmerückgewinnung zur Erwärmung der Luft ein, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Dafür wird frische, kühle Luft angesaugt und mit warmer Brauchluft erwärmt, bevor diese abgegeben wird…. ff

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