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Revenue-Management-Systeme: Mensch und Maschine - gemeinsam stark

Hotel&Technik - 2024-01 - Seite 28-33: Auslastung, Durchschnittspreise und Erträge rauf, Aufwand und Kosten runter: Revenue-Management-Systeme (RMS) sind aus Expertensicht mittlerweile für jeden Hoteltyp von wirtschaftlichem Nutzen. Der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) revolutioniert die Pricing Engines weiter. Was Hoteliers bei Auswahl und Umsetzung beachten sollten. > … In nachfrageschwächeren Zeiten unterstützen die Systeme dabei, die Auslastung zu steigern, in der Hochsaison den Durchschnittspreis. Die automatisierten Prozesse senken zugleich den Arbeitsaufwand für die Mitarbeitenden. Rentabilität maximieren lautet also in Summe das Ziel. „Ein effektives RMS ermöglicht es Hotels, sich schnell an Marktveränderungen anzupassen und dadurch einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern zu erlangen, die möglicherweise nicht so agil sind“, sagt Veit Meier, Director of Development bei Dienstleister Berner+Becker Revenue Management, und fügt hinzu: „Wichtig ist, dass ein RMS individuelle Anforderungen des Betriebs erfüllt und dabei nicht unnötig komplex und kostspielig ist.“ Das System muss zum Betrieb passen Was zu den wichtigsten Auswahlkriterien überleitet. „Schlüsselkriterium ist die Anpassbarkeit an Hotelgröße und -struktur“, betont Florian Augustin, Chief Commercial Officer bei Hotelpartner Revenue Management. Ein RMS kann zudem nur so gut sein wie die Daten, mit denen es gefüttert wird. Wichtig sind in diesem Zusammenhang daher Schnittstellen zu bestehenden, möglichst perfekt gepflegten Systemen wie PMS, CRM, Channel Manager und Co. Florian Augustin zählt „Benutzerfreundlichkeit, Echtzeit-Anpassungen, flexible Preisstrategien, analytische Fähigkeiten, Support/ Schulung, Datensicherheit, Referenzen und Zukunftsfähigkeit“ als weitere Auswahlaspekte auf. … KI könnte zur Superkraft werden Laut „Hotel Tech Report“ bietet Duetto derzeit das beste RMS am Markt, gefolgt von Ideas, Roompricegenie und Atomize. Eine zunehmend wichtige Frage ist inzwischen jedoch auch, ob ein System echte KI (maschinelles Lernen) einsetzt oder lediglich mit einfachen Algorithmen (regelbasiert) arbeitet. Künstliche Intelligenz könnte hier zur künftigen Superkraft werden, glauben die Experten. „KI-gestützte, also selbstlernende Systeme sind in der Lage, große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit zu analysieren und daraus Trends und Muster abzuleiten“, erläutert Veit Meier. „Sie können - die CRM-Schnittstelle vorausgesetzt - beispielsweise personalisierte Angebote erstellen, die auf den individuellen Präferenzen und dem früheren Buchungsverhalten der Gäste basieren…. ff

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